Staudrucksonden

Staudrucksonde

Anwendung

Staudrucksonden sind Differenzdruckgeber für die Durchflussmessung von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten. Ihre Vorteile im Vergleich zu Differenzdruckgebern nach ISO 5167 bestehen in den sehr geringen Druckverlusten und sehr flexiblen Einbaumöglichkeiten.

Ausführung

Staudrucksonden arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip wie Differenzdruckgeber nach ISO 5167. Die Sonde ragt in die Rohrleitung und ist in zwei Druckkammern (stromauf und stromab) aufgeteilt, welche jeweils mit mehreren Druckentnahmebohrungen versehen sind. Auf der Anströmseite liegt der Totaldruck an, auf der stromabwärtigen Seite ensteht ein Unterdruck. Die Druckdifferenz wird über einen Differenzdruckaufnehmer außerhalb der Rohrleitung gemessen und damit der Durchfluss bestimmt.

Die über den Strömungsquerschnitt verteilten Druckbohrungen ergeben eine gute Mittelung des Drucksignals. Dies verringert die Anforderung eines gleichmäßigen Strömungsprofils, d.h. die benötigte Länge der Beruhigungsstrecke.

Wirkdruckentnahme

Typische Ausführungen der Druckentnahmestutzen sind:

  • Gewindestutzen
  • glatte Stutzen für Verschraubungen
  • Schweißstutzen
  • Flanschplatte für Direktmontage eines Ventilblocks

Messunsicherheit

Die Messunsicherheit beträgt ca. 1% des Messsignals.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen und konkrete Anfragen wenden Sie sich gerne an uns!
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