VENTURIROHR

Klassische Venturirohre H

Anwendung

Zur Durchflußmessung von aggressiven und nicht aggressiven Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten, bei denen es besonders auf niedrigen Druckverlust ankommt.

Ausführung

Sie besteht aus einem Einlaufzylinder, einem Einlaufkonus, an den sich der zylindrische Halsteil sowie der Auslaufkonus anschließt. Klassische Venturirohre sind entsprechend der Herstellungsweise ihrer Innenflächen in verschiedenen Bauarten ausgeführt. Man unterscheidet Venturirohre mit bearbeitetem Einlaufkonus, Einlaufzylinder und Halsteil, sowie mit rauhem aus Stahlblech geschweißten Einlaufkonus. Je nach Größe der Nennweite ist hier der Halsteil bearbeitet oder unbearbeitet.
Venturirohre sind Schweißkonstruktionen aus Stahl oder Edelstahl überwiegend mit rundem Querschnitt. In Sonderfällen sind eckige Querschnitte möglich, die jedoch ausschließlich aus Blech gefertigt werden.
Plus- und Minusdruckentnahmen erfolgen in der Rohrwand jeweils über eine oder mehrere Einzelanbohrungen. Bei größeren Nennweiten ist es empfehlenswert, diese über eine Ringleitung zu verbinden.

Vorzüge

Klassische Venturirohre haben je nach Herstellungsart des Einlaufkonus und Öffnungswinkel des Auslaufkonus sehr geringe Druckverluste. Gegenüber allen anderen Wirkdruckgebern werden geringere Einlaufstrecken benötigt. Bei großen, ganz aus Stahlblech hergestellten Venturirohren ist das Gewicht wesentlich geringer als bei vergleichsweisen Venturidüsen.